Elternzeit & Wiedereinstieg bei mein event.
Wie Teilzeit, Homeoffice und Vertrauen echte Vereinbarkeit möglich machen
Ein Beitrag von Lorna
Als ich 2022 das erste Mal schwanger wurde, war ich damit auch die erste Mitarbeiterin bei mein event., die Mutter wurde. Für mich war von Anfang an klar: Ich möchte nach der Elternzeit relativ schnell wieder in Teilzeit starten – unser Kind aber erst ab frühestens zwei Jahren in eine Fremdbetreuung geben.
Ich war mir sicher: Mit mein event. habe ich einen familienfreundlichen Arbeitgeber an meiner Seite, der offen dafür ist, gemeinsam ein Konzept zu finden, mit dem wir alle glücklich sind – und bei dem Familie und Beruf wirklich zusammenpassen.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf beginnt mit einem Plan – ohne falsche Versprechen
Direkt nach der Verkündung meiner Schwangerschaft haben wir uns im Unternehmen zusammengesetzt und einen groben Plan skizziert, wie mein Arbeiten nach der Elternzeit aussehen könnte.
Dabei war uns allen klar: Wir können zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, wie das Leben mit Kind wirklich wird – wie viel Energie da ist, wie sich der Alltag anfühlt und ob das Konzept am Ende funktioniert. Genau deshalb war unser Plan kein starres Konstrukt, sondern eher ein Rahmen, den wir später anpassen können.
Heute kann ich sagen: Es ist alles aufgegangen.
Wiedereinstieg nach der Elternzeit: 25 Stunden Teilzeit, flexible Arbeitszeit und Homeoffice
Als unser Kind 8 Monate alt war, bin ich mit 25 Wochenstunden wieder bei mein event. gestartet – mit:
- frei einteilbarer Arbeitszeit
- überwiegend Homeoffice
- und einzelnen Terminen vor Ort
Vor Ort hatte ich ab und zu Kundentermine im Weinhaus Motzenbäcker in Ruppertsberg. Ansonsten habe ich vor allem von zuhause gearbeitet. Lediglich an einem Tag pro Woche war ich für ein paar Stunden im Büro, um bei Besprechungen dabei zu sein und den Austausch mit dem Team nicht aus den Augen zu verlieren. Ein kleiner Schnack an der Kaffeemaschine gehört schließlich auch zur Zusammenarbeit dazu.
Und dann gibt es noch diese kleinen Momente, die man gar nicht planen kann – die aber alles sagen.
Zum Beispiel, wenn es sich gerade anbietet und unser Kind zu einem einzelnen Termin mit ins Büro kommt. Während ich spreche, wird ein bisschen gespielt, gemalt oder einfach neugierig die Umgebung erkundet. Für Außenstehende klingt das vielleicht nach einer Kleinigkeit – für mich ist es ein riesiges Zeichen: Hier muss ich mich nicht zwischen „professionell“ und „Mama“ entscheiden. Hier darf beides gleichzeitig existieren.
Homeoffice mit Kind: Vertrauen ist die Basis für gutes Arbeiten
Ich weiß, dass mein event. mir damit einen großen Vertrauensvorschuss gegeben hat – und dass solche Modelle (Teilzeit, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice) am Arbeitsmarkt leider nicht selbstverständlich sind.
Ganz neu war die Homeoffice-Situation für uns allerdings nicht: Schon während der Pandemie hatte ich mehrere Monate von zuhause aus gearbeitet und gezeigt, dass das die Qualität meiner Arbeit nicht beeinflusst. Im Gegenteil: Ich habe gemerkt, dass ich im Homeoffice häufig sogar produktiver arbeiten kann – weil konzentriertes Arbeiten leichter möglich ist und sich der Alltag besser organisieren lässt.
Zweite Elternzeit, neuer Aufgabenbereich: noch mehr Flexibilität durch internen Wechsel
2024 wurde ich dann erneut schwanger und habe innerhalb des Betriebs die Stelle gewechselt. Mittlerweile bin ich aus meiner zweiten Elternzeit zurück und wieder gestartet, als unser Mini 8 Monate alt war.
Durch den internen Wechsel kann ich heute sogar noch flexibler arbeiten, weil ich keine Kundentermine mehr habe und den Vertrieb nur noch im Backoffice unterstütze. Die restliche Zeit bin ich im Marketingteam tätig – the best of both worlds sozusagen.
Familienfreundlicher Arbeitgeber in der Praxis: Warum das bei mein event. funktioniert
Was für mich den Unterschied macht, ist nicht ein einzelner Benefit. Es ist das Zusammenspiel aus Flexibilität, Vertrauen und einer Kultur, in der Lösungen möglich sind, ohne dass man sich dafür rechtfertigen muss.
Ich bin wirklich happy, bei mein event. zu arbeiten, weil ich hier erlebe, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht nur ein schönes Schlagwort ist. Durch die Flexibilität konnte ich früh wieder mit Freude in den Job starten, ohne familiär zurückstecken zu müssen. Und dass Kinder im Büro willkommen sind, wenn es passt, ist für mich ein weiteres klares Zeichen dafür, wie familienfreundlich dieses Unternehmen wirklich ist.
Fazit: Elternzeit, Teilzeit und Wiedereinstieg können richtig gut funktionieren
Für mich zeigt sich ganz deutlich: Wenn ein Arbeitgeber bereit ist, individuelle Lösungen zu ermöglichen, profitieren am Ende alle – Mitarbeitende, Teams und Unternehmen.
Teilzeit nach der Elternzeit, Homeoffice und flexible Arbeitszeitmodelle müssen kein Kompromiss sein. Im besten Fall sind sie genau das, was es braucht, damit Menschen mit Freude arbeiten können – und gleichzeitig Familie mit gutem Gefühl leben.